Die nicht-obstruktive koronare Herzkrankheit ist ein Zustand, bei dem Symptome wie Brustschmerzen fortbestehen, obwohl in der Koronarangiographie keine bedeutsame Verengung sichtbar ist. In der kardiologischen Fachliteratur wird sie auch mit Begriffen wie INOCA und ANOCA beschrieben. Diese Seite bietet allgemeine Informationen zu diesem Krankheitsbild und dazu, wie EECP neben anderen Behandlungsmaßnahmen in Betracht gezogen werden kann.
Auch ohne bedeutsame Verengung in den großen Herzkranzgefäßen kann eine Funktionsstörung der kleinen Gefäße Brustschmerzen verursachen.
Eine vorübergehende Verengung der Herzkranzgefäße kann Schmerzen verursachen, auch wenn die Angiographie keine sichtbare Blockade zeigt.
Auch bei einem unauffälligen Angiographiebefund können manche Patienten weiterhin Brustschmerzen und eine eingeschränkte Belastbarkeit erfahren.
Nicht-obstruktive KHK lässt sich mit einer Standardangiographie nicht immer leicht erkennen; zusätzliche Untersuchungen können erforderlich sein.
Der rhythmische Druckeffekt der EECP soll die Durchblutung in den kleinen Gefäßen unterstützen.
Es kann ein Ansatz sein, den das kardiologische Team in Betracht zieht, wenn die Angiographie unauffällig ist, die Symptome aber fortbestehen.
Es handelt sich um eine ambulante Option ohne Schnitte oder invasive Eingriffe.
Die Eignung für EECP wird erst nach einer ausführlichen kardiologischen Untersuchung festgelegt.
Patienten ohne bedeutsame Verengung in der Angiographie, deren Symptome fortbestehen.
Patienten, deren Brustschmerzen trotz angemessener medikamentöser Therapie fortbestehen.
Patienten, für die ein invasiver Eingriff nicht angezeigt oder nicht bevorzugt ist.
Die Forschung zu EECP speziell bei nicht-obstruktiver KHK, INOCA und ANOCA ist noch begrenzt und wird weiter untersucht. EECP garantiert keine Symptomlinderung oder Heilung; sie wird, wenn angemessen, als ergänzende Option neben Medikation, Risikofaktorenmanagement und regelmäßiger kardiologischer Nachsorge betrachtet.